Welches Hundefutter ist gut?

Welches Hundefutter ist gut?
Ernährung beim Hund: Welches Hundefutter ist gut? (Fotolia / © Robert Neumann)

Welche Ernährung braucht ein Hund? Und: Welches Hundefutter ist gut?

Natürlich will man als Hundebesitzer, dass der vierbeinige Liebling das Futter bekommt, das ihm nicht nur schmeckt und gut bekommt, sondern das ihm auch die Kraft und Energie gibt, die er braucht.

Im Grunde ist es wie beim Menschen: Auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung kommt es an.

Wer darauf achtet, wird sich über einen vitalen und aktiven Begleiter freuen können.

Der Mix: Wann ist das Hundefutter gut?

Der ideale Nahrungsmix für einen Hund enthält: Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und Spurenelemente. Diese fünf Bausteine sollten in einem guten Hundefutter enthalten sein.

Fleisch ist für den Hund eine gute und hochwertige Eiweißquelle. Genauso geht Fisch, wenn das Tier daran Gefallen findet. Beim Fett ist es ähnlich wie bei Menschen: Es sollte nicht im Vordergrund stehen, sonst hat man schnell einen übergewichtigen Hund.

Kohlenhydrate stecken in Getreide und Kartoffeln. Gut verträglich sind für den Hund Haferflocken oder Hirseflocken. Allerdings braucht ein Hund nicht soviel Kohlehydrate. Deshalb ist der Bedarf in der Regel bereits über das handelsübliche Hundefutter gedeckt.

Auf ausreichend Vitamine und Spurenelemente sollte beim Hundefutter ebenfalls geachtet werden.

Der Hund ist ein Allesfresser

In der heutigen Zeit ist der Hund ein richtiger Allesfresser. Allerdings hat auch jeder so seine Vorlieben. Die gilt es bei jedem Tier herauszufinden.

Noch wichtiger ist allerdings, um was für einen Hund es sich handelt. Natürlich frisst ein großer Hund wesentlich mehr als ein kleiner und genauso braucht ein aktiver Hund mehr als einer, der die meiste Zeit in der Wohnung verbringt.

Wie viel Kalorien braucht ein Hund?

Wer selbst bei seiner Ernährung in Kalorien und Kilokalorien denkt, der kann das auch problemlos auf den Hund übertragen. Es gibt nämlich eine gute Faustformel für ausgewachsene Hunde.

Ein Hund, der nicht besonders stark belastet ist, bekommt an einem Tag 57 kcal pro Kilo Körpergewicht. Bei sehr aktiven Hunden sollte man natürlich etwas mehr füttern. Das gilt auch für kleinere Hunde. Bei Welpen sind 100 bis 170 kcal ein Richtwert.

Wer sich genauer damit beschäftigen will, kann so die Kalorienmenge für den eigenen Hund berechnen und dann bei der Mathematik noch tiefer einsteigen und die ausgewogene Ernährung mit Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten, Vitaminen und Spurenelementen ebenso auf dem Rechenschieber ermitteln.

Übrigens: Mehr Hundefutter könnte auf Dauer auch ein Kostenfaktor werden. Deshalb sollte man bei der Frage „Welcher Hund passt zu mir?“ daran denken.

Trockenfutter oder Nassfutter: Welches Hundefutter ist gut?

Wer sich im Fachhandel schon einmal mit dem Thema Hundefutter beschäftigt hat, der wird schnell feststellen, dass es für die verschiedensten Lebenslagen passendes Futter gibt. So kann man Babyfutter genauso kaufen wie Leistungsfutter, Seniorenfutter (für ältere Hunde) oder sogar Diätfutter (für übergewichtige Tiere).

Grundsätzlich unterscheidet man beim Hundefutter im Wesentlichen zwischen Trockenfutter und Nassfutter, das es in entsprechenden Tüten oder Dosen zu kaufen gibt. Wichtig ist dabei, dass das Nassfutter überwiegend aus Wasser besteht, während das Trockenfutter hochkonzentriert an Nährstoffen ist und nur sehr wenig Flüssigkeit beinhaltet.

Wer also Trockenfutter gibt, der versorgt seinen Hund bereits mit einer kleineren Menge mit hochwertigem Futter und einer gehörigen Ladung Energie. Dem Hund ist das aber egal, meistens ist das Nassfutter für ihn schmackhafter.

Hundefutter kombinieren und abwechseln

Man kann natürlich auch beide Arten, die jeweils in der Regel Fleisch, Schlachtabfälle und Blut enthalten, miteinander kombinieren. Ohnehin mag der Hund genauso wie der Mensch Abwechslung bei dem, was er vorgesetzt bekommt.

Man sollte daran denken, dass Trockenfutter wesentlich länger haltbar ist als Nassfutter, das rascher verdirbt. Für den ein oder anderen mag es auch ein Kriterium sein, dass das Trockenfutter eine sauberere Angelegenheit ist als das Nassfutter. Die Reste und Krümel lassen sich sogar schnell über den Staubsauger entsorgen.

Das Trockenfutter ist auch gut für die Zähne, denn es reibt ein wenig den Zahnbelag des Hundes ab. Das Nassfutter versorgt dagegen den Körper gut mit Flüssigkeit und macht durch die größere Menge schneller satt. So kann man auch etwas dem Übergewicht vorbeugen.

Wenn man meint, dass der Hund einen Mangel an Nährstoffen hat, gibt es auch passendes Ergänzungsfutter, zum Beispiel mit dem wichtigen Eiweiß, Kohlenhydraten oder Mineralstoffen. Dieses und anderes Hundefutter, das in die Kategorie „Besonders“ fällt, bekommt man in den Fachgeschäften.

Fertigfutter ist nahrhaftes Hundefutter

Die meisten Hundebesitzer greifen auf das Fertigfutter aus dem Handel zurück und sind damit gut unterwegs, denn dieses Futter enthält alle Nährstoffe, die das Tier braucht.

Trotzdem sollte man vor den Regalen durchaus mal einen Blick auf die Inhalte werfen und das eine Futter mit dem anderen vergleichen. Besonders bei günstigem Futter ist das sinnvoll, denn nicht selten liegt hier ein geringerer Nährwert vor. Schnell erscheint dann ein vermeintlich teures Hundefutter in einem anderen Licht.

Manche Hundebesitzer stellen das Hundefutter selbst zusammen. Zum Beispiel ist das gerne bei größeren Haushalten der Fall, wo schon einmal Essen übrig bleibt, das an den Hund verfüttert werden kann.

Allerdings sollte man vorsichtig sein. Wer meint, dass alles, was für einen selbst gut ist, auch für den Hund passt, liegt falsch. Denn der Hund kommt zum Beispiel mit manchen Gewürzen, größeren Anteilen an Salz und Zucker weniger gut zurecht.

Genauso wichtig wie gutes Hundefutter: Wasser für den Hund

Das Futter ist die eine Sache, genug Wasser ist die andere. Auf jeden Fall sollte man darauf achten, dass der eigene Hund immer reichlich zu trinken hat.

Glänzt das Fell, geht es dem Hund gut

Ein wichtiger Fingerzeig dafür, dass das Tier gutes und für ihn passendes Hundefutter bekommt, ist ein glattes und glänzendes Fell. Weitere gute Indizien sind klare Augen und eine saubere Nase sowie ein normaler Urin- und Kotabsatz.

Wer die Frage, welches Hundefutter gut ist, für seinen eigenen Vierbeiner richtig beantwortet hat, der wird sich über einen vitalen Hund freuen, der noch viele Jahre vor sich hat und eine Menge Spaß bereiten wird.

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