Der Hund nach der OP – Das ist bei der Pflege wichtig

Hund nach der OP
Mit der richtigen Pflege kommt der Hund nach der OP schnell wieder auf die Beine (Fotolia / Kristin Gründler)

Erst einmal ist die Erleichterung groß, wenn alles überstanden ist: Aber noch muss man beim Hund nach der OP einiges beachten. Was bei der Pflege in den ersten Tagen nach dem Eingriff besonders wichtig ist…

Natürlich ist diese Phase für den Hund und auch für dich als sein Frauchen oder Herrchen nicht einfach.

In dieser Zeit solltest Du nicht mit Zuneigung sparen, viel Zuspruch und Aufmunterung hilft dem Hund dabei sich zu erholen.

Aber denk daran: Vor allem braucht das Tier die nötige Ruhe, viel Schlaf und auch Wärme.

Erste Stunden mit dem Hund nach der OP

Wenn man den Hund nach der OP direkt mit nach Hause nehmen darf, wird er von der Narkose noch etwas benommen sein. Deshalb tut es dem Tier gut, wenn es sich erst einmal richtig ausschlafen kann. Dafür ist ein warmer Platz in einem ruhigen Zimmer ideal. Am besten bereitest du diesen Platz schon vor der Hunde OP vor.

Wichtig ist dabei, dass der Hund nirgends liegt, wo er runterfallen könnte, also zum Beispiel nicht auf dem Sofa oder im Bett. Es kann dem Tier auch helfen, wenn das Zimmer abgedunkelt ist.

Normalerweise hat der Hund eine etwas niedrigere Körpertemperatur, deshalb solltest du ihn gut zudecken.

Tipp: Auch eine Infrarotlampe wärmt den Hund auf angenehme Weise.

Den Hund nach der OP beruhigen

Es kann passieren, dass der Hund in seiner Aufwachphase nervös wird, heult und vielleicht auch zittert. Das ist normal, das Tier ist natürlich in Aufregung und verunsichert. Deshalb solltest du deinen Liebling streicheln, ihm gut zureden und ihn so beruhigen. Manche Hunde schlafen dann auch wieder ein.

Ist nur noch wenig von der Narkosewirkung übrig, kann es gut sein, das sich der Hund auf wackligen Beinen auf den Weg durch die Wohnung macht. Natürlich ist er verunsichert. Deshalb kann hier neben einem wachsamen Auge auch ein Beruhigen nicht schaden.

Fressen erst nach einem halben Tag

Hunde können nach dem Eingriff erbrechen. Das ist auch in den ersten Stunden nach der OP noch möglich. Deshalb solltest du den Vierbeiner bis zu zwölf Stunden nach dem Eingriff nicht füttern. Wurde er also am Morgen operiert, kann man es am Abend mit fester Nahrung versuchen.

Dabei gilt, die Futterration vorsichtig mit leichter Nahrung und kleinen Rationen zu steigern. Der Hund sollte für die erste Fütterung auf jeden Fall wieder richtig wach sein. Wasser trinken darf der Hund dagegen sofort nach der OP wieder, wenn ihm danach ist.

Die ersten Tage nach der Hunde OP

Weiter dem Hund Ruhe gönnen

Nach einem Eingriff muss sich der Hund gut erholen können. Er braucht auch an den ersten Tagen nach der OP viel Ruhe. Gönne ihm also weiterhin ein ruhiges Plätzchen und überfordere das Tier nicht durch körperliche Anstrengungen wie Treppensteigen oder lange Spaziergänge.

Medikamente verabreichen

Wahrscheinlich hast du vom Tierarzt auch Medikamente wie Antibiotika bekommen. Verabreiche die Medizin in der Dosis und in den Abständen, wie es dir empfohlen wurde. Auch solltest du die Medikamente nicht eigenmächtig wieder absetzen. Wende dich im Zweifel noch einmal an den Tierarzt.

Nach der OP auf den Verband achten

Der Hund hat nach dem Eingriff natürlich einen Verband bekommen. Manche Hunde neigen dazu, sobald der Juckreiz einsetzt, diesen Verband annagen zu wollen – oder im schlimmsten Fall sogar die Wunde aufzubeißen. Achte darauf, dass der Hund nicht an die frische Wunde kommt.

Häufig wird dabei auch ein „Trichter“, eine sogenannte Softhalskrause oder ein Halskragen eingesetzt, ebenso wäre ein Maulkorb eine Alternative. Unter Umständen reicht auch schon ein Hundebody, der so angelegt ist, dass der Hund nicht mehr an die Wunde kommt. Das ist für das Tier in jedem Fall die angenehmere Variante.

Tipp: Wenn man mit einem Waschlappen das getrocknete Blut abwischt, kann das dem Hund gut tun und sogar den Juckreiz etwas mildern.

Hochwertiges Futter geben

In der ersten Zeit nach der Operation ist es wichtig, dass man auf eine besonders gute Ernährung achtet. Das Futter sollte hochwertig und gezielt ausgewählt sein (lies dazu: Welches Hundefutter ist gut), damit bestimmte Defizite ausgeräumt werden. Daraus kann der Hund auch Kraft schöpfen und neue Energie tanken. Obendrein beeinflusst es den Heilungsverlauf positiv. Hol dir zur passenden Ernährung Tipps vom Tierarzt. Er weiß, was du am besten füttern solltest. Vielleicht verfügt er sogar über eine Spezialnahrung.

Wenn dein Hund nur wenig Appetit hat, kannst du versuchen, ihm das Futter interessant zu machen. Du kannst es erwärmen oder ihn von deiner Hand aus füttern. Die Ration am Abend sollte eher klein ausfallen.

Spielen und andere Tiere erst einmal meiden

Auch wenn dein Hund normalerweise gerne mit dir oder anderen Tieren spielt, sollte das erst einmal zurückstehen. Schnell vergisst das Tier die Verletzung und der Spieltrieb kommt stattdessen durch. Das könnte böse – also mit einer Verschlimmerung der Blessur – enden.

Die Wunde sauber halten

Die Wunde sollte sauber und zugleich trocken gehalten werden. Das bedeutet auch, dass der Hund nicht mit Schmutz in Kontakt kommt. Halte ihn also zum Beispiel von Pfützen fern. Dafür musst du ihn natürlich einige Tage erst einmal an der Leine führen, wenn ihr Gassi geht.

Hab ein Auge auf deinen Hund nach der OP

Grundsätzlich gilt: Habe in den ersten Stunden und Tagen nach der OP ein wachsames Auge auf deinen Hund. Ideal ist es, wenn immer jemand in der Nähe des Hundes ist. Es kann gut sein, dass der Vierbeiner nach der OP eine extra Portion Zuneigung benötigt und noch anhänglicher als sonst ist.

Achte zum Beispiel auf einen Gewichtsverlust, das Fell bzw. die Haut sowie Schwellungen und wie er sein „Geschäft“ erledigt. Natürlich solltest du auch die Wunde, die Naht und den Heilvorgang beobachten. Fällt dir etwas Beunruhigendes auf, so setzt du dich am besten gleich mit dem Tierarzt in Verbindung. Er kann am besten einschätzen, ob es tatsächlich ein Problem gibt.

Die Hunde OP Versicherung ist bei den Kosten zur Stelle

Wenn Du eine Hunde OP Versicherung abgeschlossen hast, dann wirst du ziemlich erleichtert sein. Denn die Kosten für die Operation übernimmt dann die Versicherung und du musst nicht tief in die eigene Tasche greifen.

Solltest du aber noch keine solche Hunde OP Versicherung für deinen Vierbeiner haben, findest du auf hund-spezial.de einen Online-Vergleich zu dieser Versicherung, mit dem du für dich die Police mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis findest.

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