Die wichtigsten Regeln der Hundeerziehung

Wichtigste Regeln der Hundeerziehung
Wer ist der Boss? Die wichtigsten Regeln der Hundeerziehung (Fotolia / Kzenon)

Hunde sind sehr gelehrig. Deshalb lassen sich die Vierbeiner auch wunderbar erziehen, wenn man die wichtigsten Regeln der Hundeerziehung beherzigt.

Halte dir als Hundebesitzer vor Augen: Der Hund ist ein Rudeltier. In einem Rudel gibt es einen Anführer, der den Ton angibt. Das kann aber in deinem Rudel nicht der Hund sein. Also müssen für ihn klare Gesetze und Regeln gelten.

Er muss sich unterordnen, seine Grenzen kennen und kennenlernen. Dann wird er sich daran halten und du wirst viel Freude an einem gut erzogenen und folgsamen Hund haben. Das ist eine Grundphilosophie einer guten Hundeerziehung.

Wichtig dabei: Schon der junge Hund braucht eine starke Bezugsperson. Diese Person ist dann auch für die richtige Hundeerziehung verantwortlich. In einer Familie sollte deshalb klar sein, wer diese Rolle übernimmt.

11 goldene Regeln für die Hundeerziehung

1. Du bist der Ranghöchste
Als Hundehalter und Bezugsperson bist du der Ranghöchste deines Rudels. Das solltest du auch immer vermitteln. Es bedeutet: Klare Ansagen für den Hund.

2. Sei konsequent
Wenn du dem Hund einen Befehl gibst oder ihm etwas beibringen willst, dann sei dabei konsequent und beharrlich. Verfolge dein Ziel und setze deinen Befehl durch. Dein Befehl muss vollständig ausgeführt werden.

3. Der Chef hat Vortritt
Achte immer darauf, dass du zuerst durch die Tür gehst. Das unterstreicht noch einmal, wer der Chef im Rudel ist. Wenn der Vierbeiner im Weg stehen sollte, dann schiebst du ihn weg.

4. Der Hund frisst danach
Erst isst das Herrchen oder Frauchen und wenn es fertig ist, dann bekommt der Hund seinen Fressnapf gefüllt. Füttere ihn nie am oder vom eigenen Tisch, sonst lernt er schnell das Betteln. Vor dem Füttern solltest du dem Hund auch einen Befehl wie „Sitz“ geben.

5. Gewisse Plätze sind tabu
Auch eine wichtige Regel der Hundeerziehung: Der Hund sollte nicht alles und auch nicht überall Platz nehmen dürfen. So kann dein Lieblingssofa oder der Fernsehstuhl für ihn tabu sein, ebenso könnte zum Beispiel für einen Raum wie die Küche die rote Karte gelten. Das zeigt dem Hund Grenzen auf. Umgekehrt kannst du dich in seinen Hundekorb setzen. Das macht diesen Platz für den Vierbeiner noch interessanter.

6. Lobe den Hund
Wenn der Hund etwas richtig und gut gemacht hat, dann hat er sich ein Lob – und vielleicht auch ein Leckerli als Belohnung – verdient. So lernt der Vierbeiner schnell und hat auch noch Spaß dabei. Es sollte aber nicht immer eine Belohnung geben, so dass er nicht schon von vornherein weiß, dass wieder ein Leckerli auf ihn wartet.

7. Schritt für Schritt
Hundeerziehung ist auch eine Entwicklung. Deshalb muss der Hund an schwierige Aufgaben und Übungen Schritt für Schritt herangeführt und darf nicht überfordert werden. Überlege dir also, welche Aufgabe für den Hund als nächste lösbar ist.

8. Sorge für Abwechslung
In der Hundeerziehung und im Hundetraining wird Abwechslung dem Hund Laune mache. Wechsle also den Ort und modifiziere die Aufgabe leicht, damit es nicht so monoton wird. So forderst du das Tier bei der Hundeerziehung.

9. Bleibe bei einem Signal
Ein bestimmtes Signal, das du dem Hund beigebracht hast, sollte immer so bleiben (z.B. ein Pfeifen). Das gilt genauso für Befehle. Sie bleiben gleich und erfolgen immer im selben Tonfall.

10. Ignoriere den Hund
Sollte sich der Hund schlecht benehmen oder sollte er aufdringlich sein, dann ignorierst du ihn und gibst ihm kein Erfolgserlebnis. Das bedeutet als Regel für dich auch, dass du ihn streichelst, wenn du es willst und nicht, wenn der Hund es möchte.

11. Es gibt keine Ausnahmen!
Ausnahmen und Zugeständnisse schwächen den Rudelführer. Deshalb ist es keine gute Idee, in der Hundeerziehung immer mal wieder ein Auge zuzudrücken.

Viel Erfolg und auch Spaß mit diesen Regeln bei deiner Hundeerziehung.

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