Knochenbruch beim Hund – Das solltest du wissen!

Knochenbruch beim Hund
Knochenbruch beim Hund – Auf die richtige Behandlung kommt es an! (Fotolia / chalabala)

Ob Unfall oder Sturz, ein Knochenbruch beim Hund ist genauso möglich wie bei uns Menschen. Sogar beim ausgelassenen Spielen mit einem anderen Vierbeiner ist nicht ausgeschlossen, dass zum Beispiel der Vorderknochen bricht.

Am häufigsten treten beim Hund Knochenbrüche durch einen Unfall, einen Sturz oder einen starken Fehltritt auf. Betroffen sind in der Regel die Knochen der Gliedmaßen oder jene im Beckenbereich. Auch Rippen- und Kieferbrüche kommen immer wieder vor. Ein Knochenbruch kann begünstigt sein, zum Beispiel durch einen Knochentumor oder Stoffwechselerkrankungen. Junge Hunde werden öfters von einer Knochenfraktur heimgesucht.

Die Tiermediziner unterscheiden vollständige Knochenbrüche und unvollständige Knochenbrüche, bei denen die Knochenhaut noch intakt ist. Es gibt außerdem den offenen und den geschlossenen Knochenbruch. Beim offenen Knochenbruch wurde auch die Haut in Mitleidenschaft gezogen.

Bei einem Knochenbruch ist erst einmal die Aufregung groß. Der Hund lahmt, jault vor Schmerzen, möglicherweise liegt eine offene Wunde vor oder die Bruchstelle ist bereits geschwollen. Man weiß nicht, was man zuerst tun soll. Deshalb die wichtigste Regel: Nicht in Panik verfallen, sondern den Hund beruhigen!

Das solltest du beim Knochenbruch beim Hund beachten!

Sei vorsichtig. Wenn ein Hund große Schmerzen hat, kann er auch Herrchen oder Frauchen beißen, wenn man ihn an der falschen Stelle anfasst. Wichtig ist auch, dass man die Atmung kontrolliert und eine mögliche Blutung stillt.

Achte bei einem Verdacht auf Knochenbruch darauf, dass du den betroffenen Bereich so gut wie möglich entlastest, so dass das Tier nicht unnötige Schmerzen hat und die Verletzung nicht noch verschlimmert wird.

Als erste Hilfe kann man versuchen, Knochenbrüche unterhalb des Ellbogens bzw. unterhalb des Knies schon selbst ein wenig zu schienen. Dazu lässt sich unter anderem Pappe oder eine Zeitung verwenden. Zur Kühlung eines Bruchs empfehlen sich ein Eisbeutel oder auch ein kalter Umschlag.

Wenn Schädel, Kiefer oder Becken bzw. Wirbel gebrochen sind, sollte der Weg so schnell wie möglich zum Tierarzt führen. Dabei muss man entsprechend vorsichtig vorgehen, den Hund ruhig und auf der gesunden Seite lagern.

Beim Knochenbruch ab zum Tierarzt!

Es sollte zweifelsfrei geklärt werden, ob ein Knochenbruch und welche Art davon vorliegt. Deshalb bringt man den Hund in jedem Fall zum Tierarzt, der dann eine Röntgenuntersuchung durchführt und die Verletzung beurteilen kann. In der Regel werden mehrere Röntgenbilder angefertigt.

Auf dieser Basis kann eine Diagnose gestellt und die Entscheidung für die notwendige Behandlung getroffen werden.

Wie wird ein Knochenbruch beim Hund behandelt?

Einfache, nicht so komplizierte Knochenbrüche können mit einer Schiene oder einem Kunststoffgips stabilisiert werden. So wachsen die Knochen wieder zusammen.

In vielen Fällen kommt man aber um eine Operation nicht umhin. Dafür gibt es auch bei Hunden verschiedene Methoden, über die der Tiermediziner je nach Art des Bruches entscheiden wird.

Um die Knochen zu fixieren, kommen Nägel, Platten, Schrauben und Drähte zum Einsatz.

Leinenzwang nach dem Knochenbruch

Der Hund bekommt nach einem Knochenbruch zunächst Schmerzmittel und auch Antibiotika. Außerdem soll der verletzte Hund so ruhig wie möglich gestellt werden, damit alles gut verheilt. Beachten muss man als Hundebesitzer auch den Leinenzwang in den ersten Wochen nach der Behandlung bzw. Operation.

Wie die Genesung verläuft, hängt nicht zuletzt davon ab, wie gut man als Hundehalter auf den Hund in dieser schwierigen Phase aufpasst. Mit der nötigen Sorgfalt kann man dazu beitragen, dass der Vierbeiner wieder gut beweglich und der gebrochene Knochen wieder normal belastbar wird.

Hunde OP Versicherung trägt die Kosten

Wenn bei einem Hund wegen eines Knochenbruchs eine Operation nötig ist, werden sich alle glücklich schätzen, die eine Hunde OP Versicherung oder eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen haben, die diese Kosten übernimmt.

Denn schnell kommt bei einer Operation eine drei- oder vierstellige Summe zusammen, die einem dann vom Tierarzt oder der Tierklinik in Rechnung gestellt wird.

Deshalb ist es grundsätzlich sinnvoll und empfehlenswert, eine Hunde OP Versicherung oder eine Hundekrankenversicherung abzuschließen. Um die für den eigenen Hund passende Versicherung mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis zu finden, empfiehlt sich ein Online-Versicherungsvergleich. Auf hund-spezial.de haben wir einen solchen Onlinevergleich bereitgestellt.

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