Tipps für den Urlaub mit Hund – Darauf solltest du achten!

Tipps Urlaub mit Hund
Tipps für den Urlaub mit Hund (Fotolia / © javier brosch)

Ein Urlaub mit Hund macht Hundebesitzern doppelt Spaß. Beliebte Urlaubsziele mit einem Hund sind zum Beispiel Kroatien, Italien mit dem Gardasee, Österreich oder auch die Ostsee.

Allein das zeigt: Für den Urlaub mit Hund bietet sich für viele Hundefreunde ein naheliegendes, aber trotzdem attraktives Ziel an, das mit dem Auto oder dem Wohnmobil problemlos und vor allem flexibel zu erreichen ist.

Außerdem sind das Meer oder auch der See angesagt, wenn es um den Urlaub mit dem eigenen Vierbeiner geht. Doch was sollte man dabei beachten?

Urlaub mit Hund – Die besten Tipps

Vor dem Reiseantritt

Bevor man mit dem Hund in den Urlaub aufbricht, sollte man den Aufenthalt gründlich geplant haben und dafür verschiedene Punkte bedenken und klären. Dazu zählen nicht zuletzt die Bestimmungen im Urlaubsland (spezielle Vorschriften für Hunderassen, bestehender bzw. rechtzeitiger Impfschutz, Gültigkeit der Hundeversicherung etc.).

Außerdem sollte man alles, was mit in den Urlaub muss, rechtzeitig besorgen und einpacken, sozusagen den Koffer für den Hund packen. Grundsätzlich empfiehlt sich ein Gespräch mit dem Tierarzt, der aus Erfahrung gute Tipps und Informationen zum Reiseziel geben kann.

Apropos Reiseziel. Denk auch daran, dass ein recht heißes Land nicht unbedingt ideal für den Vierbeiner ist, der mit dem Fell leichter ins Schwitzen kommt und dann an dem Urlaub weniger Spaß hat als Herrchen und Frauchen.

Wie verreisen mit Hund?

Zum Verreisen mit dem Hund empfiehlt sich grundsätzlich das Auto. Natürlich wird es für Campingfreunde die bessere Option sein, auf den Wohnwagen oder das Wohnmobil zu setzen. Gerade das bringt viel Freiraum und viel Platz für die Menschen und den Hund, der seinen Auslauf braucht. Den bekommt er rund um die Campingplätze meistens problemlos.

Beim Reisen mit der Bahn, dem Flugzeug oder dem Schiff sind die jeweiligen Regeln zu beachten, diese können von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sein. Vor allem ist dann auch auf die Mitpassagiere Rücksicht zu nehmen und an eine passende Transportbox zu denken.

Das muss mit in den Urlaub mit Hund

Wenn man aufbricht, darf man nicht vergessen, Wasser für den Hund und auch Hundenahrung mitzunehmen. Allerdings sollte man ihn nicht zu ausgiebig füttern. Gerade bei längeren und für das Tier ungewohnten Reisen könnte ihm bei vollem Magen übel werden und er muss sich übergeben.

Eine Empfehlung ist auch, den Hund mehrere Stunden vor dem Reiseantritt zu füttern und dann erst wieder nach der Ankunft am Ziel oder bei einem längeren Zwischenstopp, der sich gut einplanen lässt. Überhaupt sind Pausen immer sinnvoll – für Zweibeiner und Vierbeiner. Außerdem sollte man den großen Staus aus dem Weg gehen.

Es gibt einige weitere wichtige Dinge, die man für den Urlaub mit Hund nicht vergessen sollte. Dazu zählen der Transportkorb bzw. ein Körbchen, ein Fress- und Wassernapf, ein Maulkorb, eine Leine und Decke, Futter und Spielzeug, eine Bürste oder ein Kamm, etwas zum Abtrocknen, eine Zeckenzange und die passende Reiseapotheke mit den wichtigsten Medikamenten.

Welche Unterkunft im Urlaub?

Wenn es um die Unterkunft geht, sollte man keinesfalls einfach im guten Glauben losfahren, sondern wirklich abklären, ob auch wirklich Hunde erlaubt und willkommen sind. Das gilt vor allem für Hotels und Pensionen.

Wer sich für ein Ferien-Appartement oder ein Ferienhaus entscheidet, was beim Urlaub mit Hund die Variante mit der größten Privatsphäre ist, der sollte auch vorher mit dem Vermieter abklären, ob der Vierbeiner willkommen ist.

Was während des Urlaubs beachten?

Auch der Hund muss sich im Urlaub in einer völlig neuen Umgebung zurechtfinden. Das kann das Tier nervös machen. Unter Umständen hört er dann auch nicht mehr wie gewohnt auf die Kommandos. Deshalb sollte man ihn vor allem an den ersten Tagen unbedingt angeleint lassen, um zu vermeiden, dass er wegläuft.

Außerdem sollte man daran denken, dass es in anderen Ländern mehr streunende Hunde sowie für den Bello noch völlig unbekannte Tiere gibt und nicht nur deshalb auch mehr Parasiten auf die Tiere lauern. Anleinen macht also doppelt Sinn.

Beim Füttern sollte man auf Qualität und bekanntes Hundefutter Wert legen und kein Risiko eingehen. Wer möchte, der kann natürlich auch Futter aus Deutschland mitbringen, das nicht verdirbt – und so auf Nummer sicher gehen.

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Der EU-Heimtierausweis

Wer innerhalb der EU verreist, der muss den 2004 eingeführten EU-Heimtierausweis mitführen, in dem neben den wichtigsten Daten auch die Impfdaten ausgewiesen sind. Außerdem ist bei Hunden, die nach dem 3. Juli 2011 auf die Welt kamen, ein Chip (Transponder) Pflicht.

Den EU-Heimtierausweis gibt’s beim Tierarzt. Das Tollwut-Impfzeugnis muss übrigens mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt ausgestellt werden. Beachte auch, dass es Länder gibt, die spezielle Vorschriften zum Tollwut-Schutz (Bluttest) und zum Schutz vor Bandwürmern und Zecken haben.

Wer in Nicht-EU-Länder reist, der sollte sich jeweils umfassend informieren, um keine böse Überraschung zu erleben. Ein Ansprechpartner ist hier das Auswärtige Amt.

Registrierung bei Tasso

Die Tierschutzorganisation Tasso e.V. bietet für den Urlaub mit Hund eine Registrierung des Vierbeiners an. Dann lässt er sich, falls er tatsächlich wegläuft, schneller identifizieren und wieder dem Besitzer zuordnen.

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